©Marienbrunnen
Sehenswürdigkeit · Landsberg am Lech · 50 m
Sehenswürdigkeit · Landsberg am Lech
Schmalzturm: Sehenswürdigkeit in Landsberg am Lech.
Foto: User Pahu on de.wikipedia · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · zugeschnitten
Von der ursprünglichen Stadtbefestigung des 13./14. Jahrhunderts sind heute nur wenige Überreste erhalten, doch der Schmalzturm, bekannt als "Schöner Turm", thront eindrucksvoll am höchsten Punkt des Hauptplatzes in Landsberg. Dieses historische Bauwerk, das im 13. Jahrhundert als erstes östliches Stadttor errichtet wurde, ist ein bedeutendes Symbol für die reiche Geschichte der Stadt.
Seine heutige, faszinierende Erscheinung mit spätgotischen Lilienfriesen erhielt der Schmalzturm erst im Jahr 1458, nachdem Landsberg mit einem neuen Mauerring versehen wurde. Ursprünglich ein imponierender Wehr- und Wachturm, wurde er später zum repräsentativen Stadtturm mit Uhr und Glocke umgestaltet. Der Name "Schmalzturm" erinnert an die Marktfrauen, die an schönen Tagen im Schutz des Tores ihre Waren, darunter Schmalz, feilboten. Die Kanonenkugel über dem Durchgang zeugt noch von der napoleonischen Besatzung im Jahr 1796.
Für Besucher ist dieser Turm nur im Rahmen bestimmter Themenführungen zugänglich.
Der Schmalzturm, auch schöner Turm genannt, ist ein Bauwerk der ersten Stadtmauer von Landsberg am Lech, der sich am höchsten Punkt des schräg nach Westen neigenden Hauptplatzes erhebt und als erstes östliches Stadttor der Kernstadt wohl noch im 13. Jahrhundert gebaut wurde. Als Zierde laufen Kleeblattfriese um den Turm; bunte Dachziegel, in den Stadtfarben gehalten, und ein Sturmglockenaufsatz geben der Wichtigkeit des Tores Ausdruck. Den Beinamen »Schmalzturm« erhielt er, da sich an schönen Tagen die Marktfrauen mit ihrer Ware, unter anderem auch Schmalz, in den Schatten des Tores stellten. Das Schmalz blieb so fester und konnte besser verkauft werden.
Inzwischen befindet sich die Sparkasse Landsberg-Dießen in den Räumlichkeiten des Turmes.
Die Kanonenkugel über dem Turmdurchgang erinnert an die Besatzungszeit 1796 durch napoleonische Truppen, die nicht gerade zimperlich mit den Bürgern Landsberg umgingen.
Am Schmalzturm läuft die Stadtmauer weiter, an ihrer Außenseite angebaut sind die Anwesen der Schlosser. Somit war die Funktion der Mauer auch noch auf den Brandschutz ausgerichtet. Die Schlosser arbeiteten mit offenem Feuer (Gefahr einer Feuersbrunst) und waren aus diesem Grund immer an den Stadtrand oder außerhalb angesiedelt. Links vom Schmalzturm das gelbe Haus mit Erker, hier befand sich das Rentamt (Vorläufer des Finanzamtes) mit großen Vorratsspeichern. Das Storchenrad auf dem Dach erinnert daran, dass ringsum Auenlandschaft und somit genügend Futter für die Störche vorhanden war.
Am Abschluss dieser Häuserzeile befinden sich die Herzogstuben. Herzog Wolfgang hatte sich im 16. Jahrhundert diese kleine Residenz erbaut, da die alte Burg seinen Ansprüchen nicht mehr genügte. In der Mitte des Gebäudes ist noch die Hofdurchfahrt zu erkennen, die zu den Wirtschaftsgebäuden führte. Heute führt hier eine kleine Passage bis zum Georg-Hellmair-Platz.
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In Landsberg am Lech verzeichnen wir insgesamt 18 Ausflugsziele, 5 davon in der Kategorie Sehenswürdigkeiten. Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, das nächste ist Marienbrunnen in 50 m Entfernung.
Gemessen am Ortsmittelpunkt von Landsberg am Lech befindet sich Schmalzturm rund 2,0 km nordöstlich. Wer die Umgebung erkunden will, findet innerhalb von zehn Kilometern 18 weitere Ziele, 4 davon aus der Kategorie Sehenswürdigkeiten. Das nächste Ziel derselben Kategorie ist Marienbrunnen (50 m). Weitere Übersichten in der Nähe: Bad Wörishofen (21 km).
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©Kirche oder Kloster · Landsberg am Lech · 150 m
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Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: landsberg.de.
Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, am nächsten Marienbrunnen (50 m).
Schmalzturm liegt in Hauptplatz 1, 86899 Landsberg am Lech.
Datensatz von Stadt Landsberg am Lech, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz CC0 1.0, zuletzt geändert am 25. August 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q2245832. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.
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