Ehemaliges Kloster Seeon und Abtskapelle St. Nikolaus
Kirche oder Kloster · Seeon-Seebruck · 0 m
Bei Regen
Naturziel · Seeon-Seebruck
Naturschutzgebiet Seeoner Seen liegt in Seeon-Seebruck (Landkreis Traunstein) und gehört zur Kategorie Natur & Landschaft.
Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons · zugeschnitten
Die Seeoner Seen gelten neben der Osterseengruppe und der Eggstätter-Hemhofer Seenplatte als bedeutendste Eiszerfallslandschaft des bayerischen Alpenvorlandes. Im Jahr 1985 folgte die Ausweisung als Naturschutzgebiet „Seeoner Seen“.
Die Landschaft ist charakterisiert durch die Formung in der letzten Eiszeit: Gletscher zerfurchten die Oberfläche, hinterließen Gesteinswälle und Eisblöcke. Nach Rückzug der Gletscher blieb eine einmalige Eiszerfallslandschaft mit vielen Hügeln und Mulden, die Eiszerfallslandschaft. Bis heute sehen wir in Form von Seen, Sümpfe, Toteislöcher, lichte Bruch- und Auwälder, Nieder- und Hochmoore, Bäche und Tümpel diese ursprüngliche Landschaft.
Übrig geblieben ist eine Gruppe von 7 größeren Einzelseen und kleinere Mooraugen nördlich des Chiemsees. Die größten Seen sind der Griessee (9 Hektar) und der Klostersee. Die Seenkette besitzt keine oberirdischen Wasserzuflüsse, sondern wird von Grund- und Regenwasser gespeist.
Das Feuchtbiotop bietet vielen vom Aussterben bedrohten Pflanzen- und Tierarteneinen Rückzugsort. Viele Vogelarten, Enten, Eidechsen, Falter und Libellen (über 40 Libellenarten) können hier beobachtet werden, unter anderem die "Zierliche Moosjungfer", die nur noch hier in Bayern vorkommt und vom Ausstreben bedroht ist.
40 Standorttafeln im Naturschutzgebiet Seeoner See und Eggstätt Hemhofer Seenplatte vermitteln interessante Fakten zu Flora und Fauna und den Renaturierungsmaßnahmen.
Eine Biotopverbundachse zwischen der Eggstätter Hemhofer Seenplatte und den Seeoner Seen fördert den Austausch von bedrohten Tier- und Pflanzenarten. Damit wird die Artenvielfalt der beiden Naturschutzgebiete erhalten.
Sehenswürdigkeiten Im Randbereich des Schutzgebietes zeugt eine sorgfältig gepflegte Kulturlandschaft vom harmonischen Miteinander von Mensch und Natur. Die Seeoner Seen bieten sich ideal an zum Wandern, Baden, Entspannen! Baden ist erlaubt an ausgewiesenen Badestellen am Gries- und Klostersee. Ein Abstecher zum Kloster Seeon auf der 2,1 Hektar großen Klosterinsel lohnt sich. Die Insel ist mit dem Festland verbunden über einen 25 m langen Damm und als ehemaliges Benediktinerkloster mit romanischer Basilika und gotischem Kreuzgang zu besichtigen.
Die Seeoner Seen sind eine kleine Seenplatte rund 4 km nördlich des Chiemsees im Landkreis Traunstein, großteils im Bereich der Gemeinde Seeon-Seebruck. Nur die zwei nördlichsten Seen, der Griessee und der Brunnensee, gehören zur Gemeinde Obing. Die Seenplatte gehört mit den Eggstätter Seen zum Biotopverbund Eggstätt Hemhofer Seenplatte und Seeoner Seen.
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In Seeon-Seebruck verzeichnen wir insgesamt 26 Ausflugsziele, 9 davon in der Kategorie Natur & Landschaft. Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, das nächste ist Ehemaliges Kloster Seeon und Abtskapelle St. Nikolaus in 0 m Entfernung.
Naturschutzgebiet Seeoner Seen liegt rund 2,3 km nordwestlich des Ortsmittelpunkts von Seeon-Seebruck. Wer die Umgebung erkunden will, findet innerhalb von zehn Kilometern 51 weitere Ziele, 13 davon aus der Kategorie Natur & Landschaft. Aus derselben Kategorie liegt Hallstattzeitliche Hügelgräber - Römerregion Chiemsee am nächsten, etwa 2,3 km entfernt. Nächste Orte mit eigener Übersicht: Seeon-Seebruck (2,3 km).
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Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: seeon-seebruck.de.
Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, am nächsten Ehemaliges Kloster Seeon und Abtskapelle St. Nikolaus (0 m).
Naturschutzgebiet Seeoner Seen liegt in Römerstraße 10, 83358 Seeon-Seebruck (Landkreis Traunstein).
Datensatz von Chiemsee-Alpenland Tourismus, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz CC BY 4.0, zuletzt geändert am 19. Juli 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q2800344. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.
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