©Haus Elsfleth - Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser
Museum · Elsfleth · 1,4 km
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Schifffahrt oder Bahn · Elsfleth
In Elsfleth (Landkreis Wesermarsch) findest du Huntesperrwerk, ein Ziel aus der Kategorie Schifffahrten & Bahnen.
Foto: Inola Hofrichter · CC BY 4.0 · zugeschnitten
Das Huntesperrwerk ist für gewöhnlich geöffnet. Täglich und nach Bedarf schließen die Brücken zwischen 7:00 und 20:00 Uhr, sodass Fußgänger und Radfahrer die Möglichkeit haben das Sperrwerk zu passieren um nach Elsfleth oder auf die Weserhalbinsel Elsflether Sand zu gelangen.
Von Zeit zu Zeit bietet die Touristik Elsfleth öffentliche Führungen an.
Das Sperrwerk ist ca. 120 Meter breit, die durchfahrenden Schiffe können pro Fahrtrichtung maximal 26 Meter breit sein.
Vier mächtige Sperrtore können bei Sturmflut geschlossen werden und sollen die Städte Elsfleth, Oldenburg sowie Teile der Gemeinden Wardenburg und Zwischenahn schützen.
Das Huntesperrwerk bei Elsfleth an der Mündung der Hunte in die Weser dient insbesondere bei Sturmfluten dem Hochwasserschutz der Hunteniederung zwischen der Huntemündung und Oldenburg und damit auch dem Hochwasserschutz der Städte Oldenburg und Elsfleth.
Neben dem Huntesperrwerk wurden in den 1970er-Jahren im Unterweserraum zwei weitere Sperrwerke realisiert, das Lesumsperrwerk zwischen den Nordbremer Stadtteilen Vegesack und Burglesum sowie das Ochtumsperrwerk bei Lemwerder-Altenesch.
Das Huntesperrwerk wurde von der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes (WSV) und den nachgeordneten Dienststellen, der Wasser- und Schifffahrtsdirektion Nordwest und dem damaligen Wasser- und Schifffahrtsamt Oldenburg geplant. Betreiber des Sperrwerks ist der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mit der Betriebsstelle Brake.
Das Huntesperrwerk wurde von 1976 bis 1979 gebaut und am 1. Oktober 1979 in Betrieb genommen. Es ist insgesamt 119 Meter breit und besteht aus zwei Schifffahrtsöffnungen (eine für jede Fahrtrichtung) mit je 26 Meter Breite sowie zwei beidseitig angeordneten Stromöffnungen, die je 20 Meter breit sind.
Die Schifffahrtsöffnungen können mit zweiteiligen Stemmtoren, die Stromöffnungen mit konvex gebogenen Sperrtoren verschlossen werden.
Über dem Sperrwerk befindet sich eine Betriebsbrücke, die über den Schifffahrtsöffnungen als Rollklappbrücke ausgelegt ist. Die beiden Brücken über die Schifffahrtsöffnungen sind 32 Meter lang und können nahezu vertikal nach oben gehoben werden. Dadurch kann das Huntesperrwerk durch die beiden in der Mitte des Sperrwerks liegenden Schifffahrtsöffnungen fast ständig von der Schifffahrt passiert werden. Die Brücken über den Stromöffnungen sind fest.
Sofern der Schiffsverkehr es zulässt, werden die Brücken tagsüber jeweils zur vollen Stunde für fünf Minuten geschlossen, damit Fußgänger und Fahrradfahrer zum Elsflether Sand, einer durch die Weser-Eindeichung entstandenen Halbinsel zwischen Hunte und Weser, gelangen können.
Um die Schifffahrt auf der Hunte so wenig wie möglich zu behindern, ist das Huntesperrwerk normalerweise geöffnet. Das Sperrwerk wird geschlossen, wenn auf der Weser Wasserstände von NN +3,0 Meter (das entspricht Wasserständen von 0,9 Meter über dem mittleren Hochwasser) oder höher erwartet werden. Der Schließvorgang beginnt dabei erst bei auflaufender Tide, wenn am Sperrwerksaußenpegel ein Wasserstand von NN +2,80 Meter erreicht ist. Wenn jedoch sicher ist, dass der Scheitelwert des Hochwassers NN +3,1 Meter nicht übersteigt, kann im Interesse der Schifffahrt auch auf ein Schließen des Sperrwerks verzichtet werden.
Muss das Huntesperrwerk für längere Zeit geschlossen werden, kann das Wasser aus der Hunte nicht abfließen. Um die Überflutung bebauter oder anderweitig genutzter Flächen zu verhindern, sind unterhalb von Oldenburg Überflutungsflächen vorgesehen, die das Wasser aufnehmen können. Diese Polder können auch bei sehr hoch auflaufendem Hochwasser überflutet werden, wenn ein Schließen des Sperrwerks noch nicht nötig ist.
Das Sperrwerk konnte bis zum Jahr 2022 über eintausend Mal Überflutungen vermeiden.
Angaben aus Wikidata (Q1638181), Lizenz CC0. Zuordnung des Wikidata-Objekts über Name und Lage durch uns.
Insgesamt kennt unser Verzeichnis 6 Ziele in Elsfleth, darunter 2 aus dem Bereich Schifffahrten & Bahnen. Haus Elsfleth - Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser ist nur 1,4 km entfernt; insgesamt findest du 4 weitere Ziele im Umkreis von 5 Kilometern. Nach den Merkmalen in den Quelldaten passt Huntesperrwerk mit Hund und mit Kindern.
Gemessen am Ortsmittelpunkt von Elsfleth befindet sich Huntesperrwerk rund 6,4 km nordöstlich. Im Umkreis von zehn Kilometern verzeichnen wir 8 weitere Ausflugsziele, 2 davon aus der Kategorie Schifffahrten & Bahnen. Aus derselben Kategorie liegt Großherzogin Elisabeth am nächsten, etwa 1,6 km entfernt.
©Museum · Elsfleth · 1,4 km
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©Museum · Brake · 8,6 km
Mit KindernBei Regen
©Museum · Brake · 8,6 km
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Laut Datengeber ist der Besuch nicht kostenlos. Die aktuellen Preise nennt der Anbieter auf seiner Website.
Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 4 weitere Ziele, am nächsten Haus Elsfleth - Schiffahrtsmuseum der oldenburgischen Unterweser (1,4 km).
Die Quelldaten kennzeichnen Huntesperrwerk als familiengeeignet. Wie lange Kinder dort Freude haben, hängt natürlich vom Alter ab.
Ja, laut Anbieter sind Hunde erlaubt. Beachte trotzdem die Regeln vor Ort, etwa eine Leinenpflicht.
Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: nlwkn.niedersachsen.de.
Datensatz von Touristikgemeinschaft Wesermarsch, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz CC0 1.0, zuletzt geändert am 22. März 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q1638181. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.
Stand der Daten: September 2026. Für die Richtigkeit haften weder wir noch die Datengeber, vor Ort gelten die Regeln des Betreibers.