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Ausflugsziel · Raesfeld

Femeiche in Erle

Femeiche in Erle: Ausflugsziel in Raesfeld (Borken).

Foto: Münsterland e.V. · CC BY-SA 4.0 · zugeschnitten

Beschreibung aus den Tourismusdaten

Die Femeiche in Erle zählt zu den ältesten Eichen Deutschlands und ist ein beeindruckendes Naturdenkmal im südlichen Münsterland. Historischen Überlieferungen zufolge könnte der Baum bereits zur Zeit Karls des Großen um 800 n. Chr. existiert haben. Blitze, Stürme und der Zahn der Zeit haben dem Baum stark zugesetzt, sodass der hohle und durchlöcherte Stamm heute durch Stützen und Eisenstangen gesichert wird. Dennoch treibt die Eiche jedes Frühjahr neue Blätter aus. Wissenschaftliche Untersuchungen zur Altersbestimmung sind aufgrund des Zustands nicht mehr möglich, doch Schätzungen zufolge könnte die Eiche zwischen 850 und 1500 Jahre alt sein. Der Name "Femeiche" leitet sich von einem historischen Ereignis ab: 1441 wurden die Gebrüder Diepenbrock unter diesem Baum wegen Schöffenmordes verfemt. Bis 1589 diente die Eiche als Gerichtsstätte. Die erste Baumpflege erfolgte 1965, eine weitere in den Jahren 1986/87, um den Erhalt dieses bedeutenden Naturdenkmals zu sichern. Die Femeiche ist jederzeit zugänglich, jedoch durch einen Zaun geschützt.

Text: Münsterland e.V. · Lizenz Public Domain Mark 1.0 · veröffentlicht von destination.one · über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus · unverändert übernommen

Zur Geschichte: Wikipedia-Auszug

Die Femeiche (früher Rabenseiche, Ravenseiche oder Erler Eiche genannt) in Erle im nordrhein-westfälischen Kreis Borken ist mit einem Alter zwischen 600 und 850 Jahren eine der ältesten Eichen Deutschlands. Die Stieleiche (Quercus robur) steht in der Nähe der Pfarrkirche. Unter der Eiche wurden nachweislich bis zum 16. Jahrhundert Femegerichte abgehalten. Sie gilt als der älteste und bekannteste Gerichtsbaum in Mitteleuropa. Seit über 100 Jahren ist die durch Blitzeinschläge, Stürme, Einflüsse des Menschen und ihr hohes Alter gezeichnete Eiche als Naturdenkmal eingetragen. Der Stamm ist seit etwa 250 Jahren hohl und besteht nur noch aus Splintholz. Die Stammhülle, die von Stangen zusammengehalten wird, umschließt einen Hohlraum mit einem Durchmesser von beinahe drei Metern.

Eckdaten

  • Kurzbeschreibung als Naturdenkmal ausgewiesene Stieleiche in Raesfeld-Erle, Nordrhein-Westfalen
  • Art Naturdenkmal in Deutschland, besonderer Baum

Angaben aus Wikidata (Q1404476), Lizenz CC0. Zuordnung des Wikidata-Objekts über Name und Lage durch uns.

Was du wissen solltest

Tiergarten Schloss Raesfeld ist nur 3,0 km entfernt; insgesamt findest du 1 weitere Ziele im Umkreis von 5 Kilometern. Die Quelldaten kennzeichnen Femeiche in Erle als geeignet kostenlos. Der Eintritt ist laut Datengeber frei. Der Anbieter nennt Öffnungszeiten, sie stehen weiter unten.

  • Kostenlos: Das Ziel ist in den Quelldaten als „Eintritt frei“ bzw. „kostenfrei zugänglich“ gekennzeichnet. Parkgebühren oder Führungen können trotzdem etwas kosten.

Öffnungszeiten

TageZeitGültig
Mo–Soganztägigganzjährig laut Angabe

Angaben des Datengebers, Feiertage und Ausnahmen können abweichen.

Eindrücke

Karte

Gemessen am Ortsmittelpunkt von Raesfeld befindet sich Femeiche in Erle rund 3,0 km südöstlich. Im Umkreis von zehn Kilometern verzeichnen wir 16 weitere Ausflugsziele. Nächste Orte mit eigener Übersicht: Wesel (21 km).

Was es rundherum gibt

Kurz beantwortet

Wo finde ich aktuelle Informationen zu Femeiche in Erle?

Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: raesfeld.de.

Kostet Femeiche in Erle Eintritt?

Laut Datengeber ist der Eintritt frei. Für Führungen oder Parkplätze können trotzdem Kosten anfallen.

Welche Ziele liegen bei Femeiche in Erle?

Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 1 weitere Ziele, am nächsten Tiergarten Schloss Raesfeld (3,0 km).

Wann hat Femeiche in Erle geöffnet?

Laut Anbieter: Mo–So ganztägig. Abweichungen an Feiertagen und in der Nebensaison sind möglich.

Wo liegt Femeiche in Erle?

Femeiche in Erle liegt in Ekhornsloh 8, 46348 Raesfeld (Borken).

Herkunft der Angaben

Datensatz von destination.one, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz Public Domain Mark 1.0, zuletzt geändert am 6. September 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q1404476. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.

Die Daten stammen von den Tourismusorganisationen der Länder und Regionen sowie aus Wikidata (Stand September 2026). Verbindlich sind die Angaben vor Ort.