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Park oder Garten · Potsdam

Böttcherberg

Böttcherberg liegt in Potsdam und gehört zur Kategorie Parks & Gärten.

Zur Geschichte: Wikipedia-Auszug

Der Böttcherberg im Landschaftspark Klein Glienicke ist Bestandteil des Weltkulturerbes der Berlin-Potsdamer Kulturlandschaft, die von der Pfaueninsel bis nach Werder reicht und seit 1990 mit ihren Schlössern und Gärten als Gesamtensemble unter dem Schutz der UNESCO steht.
Die 67 m ü. NN hohe Erhebung befindet sich im Berliner Ortsteil Wannsee des Bezirks Steglitz-Zehlendorf unmittelbar neben der Königstraße (Bundesstraße 1) zwischen dem Park Klein Glienicke und dem Potsdamer Park Babelsberg. Das ehemalige Dorf und heutige Villenviertel Klein Glienicke zu Füßen des Berges gehört im Gegensatz zum gleichnamigen Volkspark zu Potsdam, das sich hier wie eine Enklave auf das Gebiet der Berliner Wannseeplatte erstreckt. Berg und Villenviertel sind durch den Griebnitzsee, die Glienicker Lake und das Verbindungsstück zwischen beiden Seen, der Fortsetzung des Teltowkanals, vom Park Babelsberg getrennt. Die kleine „Parkbrücke“, die nur wechselweise einspurig befahren werden kann, verbindet beide Landschaftsteile.
Prinz Carl von Preußen beauftragte Peter Joseph Lenné mit der Gestaltung des Glienicker Parks. Lenné, der die Umgebung Potsdams in ein Gesamtkunstwerk verwandeln wollte, bezog den Böttcherberg in die gartenkünstlerischen Pläne ein. Nach einem Entwurf von 1832 plante Lenné zuerst die Errichtung eines Cottages – verwirklicht wurde ein Aussichtsplatz mit den für Lennés Werke typischen Sichtachsen, die zum Jungfernsee, Weißen See, Krampnitzsee und Griebnitzsee gerichtet waren. In den 1860er Jahren bürgerten sich für den Aussichtspunkt die Namen Rondell oder auch Fächeraussicht ein.

In der Nähe der höchsten Erhebung befindet sich die halbkreisförmig zum Park geöffnete Loggia Alexandra, die Prinz Karl 1869 zum Gedenken an eine verstorbene Schwester errichten ließ. Die Loggia, das Schmuckstück des Böttcherberges, wurde nach der politischen Wende restauriert. Auch die ursprüngliche Lennésche Gestaltung des Berggeländes konnte unter gartendenkmal­pflegerischen Gesichtspunkten zum Ausklang des 20. Jahrhunderts weitgehend wiederhergestellt werden.
Von 1791 bis 1804 war der Böttcherberg in Besitz von Christian Böttcher, seinem heutigen Namensgeber. Bis 1791 hieß er aufgrund des Weinanbaus an seinen Hängen Alter Weinberg und zuvor Ackerberg, als er noch der Landwirtschaft diente. Seit 1928 gehört der Hügel zu Berlin. Südlich am Fuße des Berges befinden sich noch Reste des Weinberges.
Geologisch ist der Böttcherberg Teil des Berlin-Brandenburger Teltow, einer flachwelligen Hochfläche mit einer bis zu 15 Meter dicken Schicht aus Geröll, Mergel und Sand, die die Wassermassen der abtauenden Gletscher zwischen der Endmoräne Fläming bzw. dem vorgelagerten Baruther Urstromtal und dem Berliner Urstromtal vor rund 15.000 Jahren im Brandenburger Stadium der Weichsel-Eiszeit hinterließen.

Was über Böttcherberg bekannt ist

  • Kurzbeschreibung Parkanlage in Berlin
  • Schutzstatus Kulturdenkmal in Berlin, Teilobjekt
  • Art Berg, Park

Angaben aus Wikidata (Q1020149), Lizenz CC0.

Lage und Umfeld

Böttcherberg ist eines von 73 Ausflugszielen in Potsdam; aus der Kategorie Parks & Gärten sind es 19. Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, das nächste ist Jagdschloss Glienicke in 450 m Entfernung.

Karte

Vom Zentrum von Potsdam aus liegt Böttcherberg etwa 5,5 km östlich. Wer die Umgebung erkunden will, findet innerhalb von zehn Kilometern 166 weitere Ziele, 27 davon aus der Kategorie Parks & Gärten. Das nächste Ziel derselben Kategorie ist Jagdschlosspark (650 m). Weitere Übersichten in der Nähe: Potsdam (5,5 km).

Was es rundherum gibt

Fragen zu Böttcherberg

Was gibt es in der Nähe von Böttcherberg?

Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, am nächsten Jagdschloss Glienicke (450 m).

Welche Adresse hat Böttcherberg?

Böttcherberg liegt in Potsdam.

Nachweise

Datensatz aus Wikidata (CC0), Objekt Q1020149. Die Zuordnung zu Ort und Kategorie stammt von uns. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.

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