©Kleines Felsenmeer
Naturziel · 300 m
Aussichtspunkt · Albstadt
Aussichtspunkt Gräbelesberg ist ein Ziel aus der Kategorie Aussichtspunkte & Türme in Albstadt (Landkreis Zollernalbkreis).
Foto: Albstadt Tourismus · CC BY-SA 4.0 · zugeschnitten
Der Blick vom Albtrauf des Gräbelesbergs in Albstadt beeindruckt mit seinen großartigen Panoramaaussichten bis in den Schwarzwald. Der Gräbelesberg gewährt außerdem historische Einblicke in das Leben der Kelten.
Der 915 m hohe Aussichtspunkt Gräbelesberg bildet eine schroffe, aus Massenkalken bestehende Bergnase, die sich hoch über das Eyachtal erhebt. Der Gräbelesberg liegt auf dem Premiumwanderweg [Traufgang Hossinger Leiter](https://www.albstadt-tourismus.de/tour/traufgang-hossinger-leiter-in-albstadt-7a5d18b01c) und belohnt den Anstieg ausgehend vom Brunnental mit einer einzigartigen Sicht über die wunderschöne Landschaftsform der Schwäbischen Alb. Von der Nordspitze der ca. 5 ha großen Hochfläche kann man das Eyachtal, das Albvorland und auf der gegenüberliegenden Seite die Schalksburg überblicken.
Das Plateau des Gräblesbergs ist durch eine nur ca. 40 m breite Engstelle mit der Albhochfläche verbunden. Bereits im 8. bis 5. Jahrhundert vor Christus nutzten die Kelten den Gräbelesberg mit seiner einzigartigen Sicht als natürliche Festung als Fliehburg und Verteidigungsanlage. Noch heute sind Reste der einst vier Meter hohen und hunderte Meter langen Schutzwälle zu finden, die von schlimmen Kriegen und blutigen Kämpfen erzählen.
Für alle diejenigen, die es ganz genau wissen möchten...:
BEFESTIGUNGSANLAGEN
Der Gräbelesberg wurde durch zwei mächtige Befestigungsanlagen gesichert. An der Engstelle zwischen Plateau und Albhochfläche befindet sich der innere Doppel-Wall (A), dem ein bis zu 3 m tiefer Graben vorgelagert ist. Der Höhenunterschied zwischen Grabensohle und Wallkrone beträgt bis zu 9 m. Die äußere Befestigung ist insgesamt ca. 560 m lang und besteht aus einem bis zu 4 m hohen Wall mit einem vorgelagerten Graben. Der östliche Wallabschnitt ist 375 m lang, der Nordwestliche 185 m.GESCHICHTLICHES
Wann die Befestigungsanlagen erbaut wurden ist nicht sicher geklärt, aber die inneren Wälle (A) dürften zuerst aufgeschüttet worden sein. Wenige Keramikfunde vom Plateau datieren in die eisenzeitliche Hallstattzeit (8. – 5. Jh. v. Chr.). Eine Besiedlung des Ortes zu dieser Zeit kann daher angenommen werden. Ob die Wälle auch in diese Zeit datieren oder vielleicht sogar älter sind, kann aber noch nicht beantwortet werden. Der äußere Wall (B) wurde oft im Zusammenhang mit Befestigungen des Spanischen Erbfolgekrieges (1701 – 1714) gesehen. Auf Grund der Ähnlichkeiten mit anderen Wall-Graben Anlagen der keltischen Latènezeit datiert man ihn heute aber in die späte vorrömische Eisenzeit (2. – 1. Jh. v. Chr.). Möglicherweise stand hier eine für diese Zeit typische Holz-Erde- Mauer.Das Plateau des Gräbelesberges wurde bis in die Neuzeit als Viehweide genutzt. 1830 wurde auf der Hochfläche ein Hof erbaut, der schon 1866 wieder aufgegeben und abgebrochen wurde. Seine Grundmauern sind aber noch heute erkennbar und Lesesteinhaufen zeugen vom Ackerbau dieser Zeit.
(Quelle: Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart)
Der Gräbelesberg ist ein 913,2 m ü. NHN hoher Bergvorsprung im Eyachtal (Schwäbische Alb) beim Albstädter Stadtteil Laufen an der Eyach im Zollernalbkreis in Baden-Württemberg. Die weit ins Tal hineinragende und nach allen Seiten steil abfallende Felsbastion eröffnet einen einzigartigen Ausblick über das Eyachtal ins Albvorland. Seine Nachbarberge am Albtrauf sind das Lochenhörnle nordwestlich und der Tierberg südöstlich, gegenüber über das Eyachtal liegen der Böllat und der Heersberg.
Im Bereich der Verbindung zur Hossinger Hochfläche weisen zwei historische Wallanlagen auf eine frühere Besiedlung des Gräbelesberg-Plateaus hin. Fundstücke an der vorderen Wallanlage (Burg Gräbelesberg) konnten auf das frühe 6. Jahrhundert datiert werden. Die hintere Wallanlage stammt aus der Hallstattzeit (ab 800 v. Chr.).
Die Steilkante Rote Wand, ein Felsband an der westlichen oberen Talkante der Verbindung zur südlich angrenzenden Hochfläche, ist als Geotop geschützt. Am Hangfuß bilden sich in Senken der Rutschwälle Feuchtgebiete (Höllwald).
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In Albstadt verzeichnen wir insgesamt 86 Ausflugsziele, 26 davon in der Kategorie Aussichtspunkte & Türme. Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, das nächste ist Kleines Felsenmeer in 300 m Entfernung. Öffnungszeiten liegen vor, siehe Tabelle.
| Tage | Zeit | Gültig |
|---|---|---|
| Mo–So | geöffnet, Zeiten beim Anbieter | ganzjährig laut Angabe |
Angaben des Datengebers, Feiertage und Ausnahmen können abweichen.


Aussichtspunkt Gräbelesberg liegt rund 6,5 km südwestlich des Ortsmittelpunkts von Albstadt. Im Umkreis von zehn Kilometern verzeichnen wir 95 weitere Ausflugsziele, 26 davon aus der Kategorie Aussichtspunkte & Türme. Aus derselben Kategorie liegt Aussichtspunkt Triebfels am nächsten, etwa 700 m entfernt. Nächste Orte mit eigener Übersicht: Albstadt (6,5 km).
©Naturziel · 300 m
©Aussichtspunkt · 700 m
©Aussichtspunkt · 900 m
©Naturziel · 950 m
©Aussichtspunkt · Meßstetten · 1,5 km
Laut Anbieter: Mo–So geöffnet, Zeiten beim Anbieter. Abweichungen an Feiertagen und in der Nebensaison sind möglich.
Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, am nächsten Kleines Felsenmeer (300 m).
Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: albstadt-tourismus.de.
Aussichtspunkt Gräbelesberg liegt in Stierbrünnleweg, 72459 Albstadt (Landkreis Zollernalbkreis).
Datensatz von Ulrike Wieland, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz CC BY-SA 4.0, zuletzt geändert am 19. Februar 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q1551267. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.
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