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Burg oder Schloss · Dollnstein

Altmühlzentrum Burg Dollnstein

Altmühlzentrum Burg Dollnstein: Burg oder Schloss in Dollnstein (Landkreis Eichstätt).

Foto: Mediatus · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons · zugeschnitten

Beschreibung des Datengebers

Die im 12. Jahrhundert erbaute Burg war bereits 1139 im Besitz der Grafen von Grögling, die sich zweitweilig auch Grafen von Dollnstein und später von Hischberg nannten. In dieser Zeit weilte wohl auch der Dichter Wolfram von Eschenbach auf Burg Dollnstein; er erwähnte in seinem "Parzival" das tolle Fastnachtstreiben ("vasnaht") der Marktfrauen ("koufwip") von "Tolenstein". Nach dem Aussterben der Hirschberger 1305 erhielten die verschwägerten Grafen von Oettingen 1309 Dollnstein. Sie veräußerten es 1360 an ihren Verwandten Friedrich von Heideck. 1440 kaufte Fürstbischof Albrecht II. von Hohenrechenberg die Burg zusammen mit dem Marktort um 9000 Gulden von Johann von Heideck, der sie bereits vorher an den Bruder des Bischofs verpfändet hatte. Das Hochstift Eichstätt bestimmte die Burg zum Sitz des "Pfleg- und Kastenamts Dollnstein". Bischof Willhelm von Reichenau ließ Ende des 15. Jahrhunderts die Burg und die bereits 1401 erwähnte Ringmauer um den Markt verstärken, die einschließlich des nördlichen Tores erhalten ist. Bis zum Dreißigjährigen Krieg war die Burg fürstbischöflicher Amtssitz, danach jedoch nur noch teilweise bewohnt. Der habsburgische Erzherzog Ferdinand III. von Toskana, Kurfürst von Salzburg, der von 1803 bis 1805 über das Fürstentum Eichstätt herrschte, ließ sie 1804 versteigern. Die neuen Besitzer, sieben Dollnsteiner Bürger, trugen die Oberburg ab, um das gewonnene Material gewinnbringend zu verkaufen. Die Wirtschaftsgebäude der Vorburg, die später sog. Burgstallungen, dienten fortan als Wohnung armer Leute bzw. wurden landwirtschaftlich genutzt.

Ende des 20. Jahrhunderts gelang es der Gemeinde, diese fast ruinösen Gebäude nach und nach zu erwerben. 2005 wurde die Sanierung dieser denkmalgeschützten Bauten der Vorburg eingeleitet und 2009 abgeschlossen. Im Inneren befindet sich das "Altmühlzentrum Burg Dollnstein" mit der Tourist-Information und einer Ausstellung. Im Zentrum stehen die Burgen des Altmühltals und die Fluss- und Landschaftsgeschichte sowie die Thematik Mensch und Fluss. Weitere Schwerpunkte sind die Landschaftsmalereien des Architekten Heinrich Ullmann, die Hauslandschaft des Jurahauses sowie eine Dokumentation über Konrad Kyeser, den "bayerischen Leonardo da Vinci". In einer Schatzkammer wird der 2007 bei den archäologischen Grabungen an Ort und Stelle gefundene Dollnsteiner Schatz mit fast 4000 Silbermünzen und diversen Schmuckgegenständen präsentiert. Zudem erwartet den Besucher eine umfangreiche Dokumentation der archäologischen und denkmalpflegerischen Befunde der Burg Dollnstein.

Text: Naturpark Altmühltal · Lizenz CC BY 4.0 · über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus · unverändert übernommen

Was die Wikipedia dazu schreibt

Die Burg Dollnstein, auch Tolenstein genannt, ist eine Gipfelburg auf und um einer markanten Felsbank etwa 400 m ü. NHN am nördlichen Ufer der Altmühl in Dollnstein im bayerischen Landkreis Eichstätt. Die Bedeutung des Ortsnamens ist nicht abschließend geklärt, möglicherweise bedeutet er Stein der Tola. Die Oberburg ist als Ruine anzusprechen, die Unterburg ist vorzüglich erhalten.

Was über Altmühlzentrum Burg Dollnstein bekannt ist

  • Kurzbeschreibung Burgruine in Deutschland
  • Schutzstatus Baudenkmal in Bayern
  • Art Archäologische Stätte, Burg

Angaben aus Wikidata (Q1011475), Lizenz CC0. Zuordnung des Wikidata-Objekts über Name und Lage durch uns.

Einordnung

In Dollnstein verzeichnen wir insgesamt 29 Ausflugsziele, 4 davon in der Kategorie Burgen & Schlösser. Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, das nächste ist Zu Gast im Altmühlzentrum Burg Dollnstein in 0 m Entfernung. Nach den Merkmalen in den Quelldaten passt Altmühlzentrum Burg Dollnstein bei Regen. Der Anbieter nennt Öffnungszeiten, sie stehen weiter unten.

  • Bei Regen: Das Ziel ist ein Innenraum-Ziel (etwa Museum, Hallenbad, Therme, Schaubergwerk oder Planetarium) oder der Datengeber kennzeichnet es ausdrücklich als Indoor- bzw. Schlechtwetter-Angebot. Das Merkmal „für jedes Wetter“ allein reicht uns nicht.

Öffnungszeiten

TageZeitGültig
Mi–So, Feiertag12:00–16:30 Uhrbis 30. Okt. 2027 (in mehreren Zeiträumen angegeben, Ausnahmen möglich)
Mo, Do12:00–17:00 Uhrab 2. Apr. 2027 bis 30. Sep. 2027
Fr–So, Feiertag12:00–17:30 Uhrab 2. Apr. 2027 bis 30. Sep. 2027

Angaben des Datengebers, Feiertage und Ausnahmen können abweichen.

Lage auf der Karte

Gemessen am Ortsmittelpunkt von Dollnstein befindet sich Altmühlzentrum Burg Dollnstein rund 1,4 km westlich. Im Umkreis von zehn Kilometern verzeichnen wir 227 weitere Ausflugsziele, 15 davon aus der Kategorie Burgen & Schlösser. Das nächste Ziel derselben Kategorie ist Zu Gast im Altmühlzentrum Burg Dollnstein (0 m). Nächste Orte mit eigener Übersicht: Dollnstein (1,4 km), Wellheim (6,5 km) und Pappenheim (8,8 km).

Was es rundherum gibt

Häufige Fragen

Hat Altmühlzentrum Burg Dollnstein eine eigene Website?

Aktuelle Informationen stehen auf der Website, die der Datengeber angibt: dollnstein.de.

Kann man Altmühlzentrum Burg Dollnstein bei Regen besuchen?

Ja. Altmühlzentrum Burg Dollnstein ist laut Quelldaten wetterfest bzw. ein Ziel in Innenräumen.

Was gibt es in der Nähe von Altmühlzentrum Burg Dollnstein?

Im Umkreis von 5 Kilometern liegen 12 weitere Ziele, am nächsten Zu Gast im Altmühlzentrum Burg Dollnstein (0 m).

Welche Öffnungszeiten hat Altmühlzentrum Burg Dollnstein?

Laut Anbieter: Mi–So, Feiertag 12:00–16:30 Uhr (weitere Zeiten siehe Tabelle). Abweichungen an Feiertagen und in der Nebensaison sind möglich.

Welche Adresse hat Altmühlzentrum Burg Dollnstein?

Altmühlzentrum Burg Dollnstein liegt in Unterer Burghof 5, 91795 Dollnstein (Landkreis Eichstätt).

Nachweise

Datensatz von Naturpark Altmühltal, abgerufen über den Knowledge Graph der Deutschen Zentrale für Tourismus, Lizenz CC BY 4.0, zuletzt geändert am 25. August 2026. Ergänzende Angaben aus Wikidata (CC0), Objekt Q1011475. Der Wikipedia-Auszug steht unter CC BY-SA 4.0, Quelle und Autorenschaft siehe Versionsgeschichte des Artikels. Bildnachweise stehen direkt an den Bildern.

Stand der Daten: September 2026. Für die Richtigkeit haften weder wir noch die Datengeber, vor Ort gelten die Regeln des Betreibers.